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- Réf. d'article : gorg008-lg
Gorgonia ventalina - Fächergorgonie
Gorgonia ventalina ist eine Weich-/Hornkoralle für das Meerwasseraquarium. Großer karibischer Venusfächer; das Meerwasser-Lexikon stuft die Art als für Aquarienhaltung nicht geeignet ein.
Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name / Handelsname | Gorgonia ventalina |
| Shop-Taxon | Gorgonia ventalina |
| Ernährungstyp | überwiegend photosynthetisch |
| Maximale Größe | 180 cm |
| Aquarium | 500 L |
| Temperatur | ~ 29 °C |
| Karbonathärte | 7,6-8,4 |
Herkunft & Lebensraum
Riffgebundene Hartsubstrate; die Kolonie ist sessil und auf kontinuierlichen Wasseraustausch angewiesen. Die genaue Verbreitung richtet sich nach der Art.
Haltung im Aquarium
Das Tier benötigt stabile Wasserwerte und einen Standort, der seiner Wuchsform entspricht. Kolonien so befestigen, dass sie nicht umfallen oder an Nachbarkorallen scheuern. Bei Lederkorallen sind zeitweise geschlossene Polypen während einer Häutungsphase normal; kräftige, wechselnde Strömung unterstützt dabei die Reinigung der Oberfläche.
Licht
Die Art besitzt photosynthetische Symbionten, ist aber aufgrund ihrer Größe und speziellen Lebensweise trotzdem kein typischer Aquarienpflegling.
Strömung
Eine wechselnde, gut verteilte Strömung hält die Oberfläche sauber und versorgt die Polypen. Direkte Dauerbeströmung auf dieselbe Gewebestelle vermeiden. Azooxanthellate Gorgonien benötigen besonders zuverlässig vorbeiströmende Nahrungspartikel.
Ernährung & Fütterung
Der Hauptenergiebedarf wird über symbiotische photosynthetische Dinoflagellaten gedeckt. Viele Arten können zusätzlich feines Plankton und gelöste organische Stoffe nutzen; eine starke Überfütterung ist nicht erforderlich.
Vergesellschaftung
Ausreichend Abstand zu stark nesselnden Korallen einhalten. Bei schnell wachsenden Matten- oder Lederkorallen die Ausbreitung kontrollieren; empfindliche azooxanthellate Arten sollten nicht durch Fische oder Garnelen bei jeder Fütterung leergeräumt werden.
Besonderheiten & Risiken
Aufgrund Endgröße und spezieller Standortansprüche ist die Art für typische Riffaquarien nicht empfehlenswert. Eine reine Verkaufsdarstellung ohne diesen Hinweis wäre fachlich irreführend.
Vermehrung / Nachzucht
Viele robuste Weich- und Lederkorallen lassen sich durch vorsichtige Fragmentation vermehren. Bei nicht sicher bestimmten oder sehr empfindlichen azooxanthellaten Arten ist eine pauschale Nachzuchtempfehlung dagegen nicht sinnvoll.
FAQ
Muss diese Koralle aktiv gefüttert werden?
Der Hauptenergiebedarf wird über symbiotische photosynthetische Dinoflagellaten gedeckt. Viele Arten können zusätzlich feines Plankton und gelöste organische Stoffe nutzen; eine starke Überfütterung ist nicht erforderlich.
mit Hilfe von KI überarbeitet